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Über Hannes Sonntag

Hannes Sonntag gilt als Meister eines poetischen Klavierstils.
Er wurde in die Atmosphäre eines Künstler-Elternhauses hineingeboren. Vierzehnjährig debütierte er mit Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 467.

Noch während seines Klavierstudiums wurde Hannes Sonntag als Stipendiat Meisterschüler von Stefan Askenase. Dieser große Pianist war ihm über mehr als ein Jahrzehnt Mentor und Freund. Bleibende Bedeutung gewann auch die persönliche Begegnung mit Arthur Rubinstein.

Hannes Sonntag konzertierte in Deutschland, weiteren europäischen Ländern und Israel.
In den 90er Jahren trat er regelmäßig in Russland auf, gab Meisterklassen und wurde vom russischen Radio und Fernsehen porträtiert.

Von 1995 bis 2005 widmete sich Hannes Sonntag als Pianist des Violin-Klavier-Ensembles ‚Duo Esterhazy‘ intensiv vor allem der Kammermusik. Die beim Label audite erschienene CD des Duos stieß bei der internationalen Presse auf ein herausragendes Echo. Von der weltweit maßgebenden Fachzeitschrift THE Strad wurde sie mit dem begehrten Strad Selection Star prämiert (London 10/2003), der Fernsehsender ARTE wählte sie zur CD der Woche (Paris 8/2003) und DIE ZEIT zeichnete sie mit der Aufnahme in ihre CD-Jahresbestenauswahl aus (Hamburg 12/2003).

Auch Sonntags jüngste, 2010 bei Musicom erschienene Solo-CD mit Werken von Bach und Scarlatti wurde von Anfang an mit Enthusiasmus und höchster Anerkennung aufgenommen.
Jeremy Nicholas (London), einer der renommiertesten englischen Musikkritiker, äußerte sich ebenso begeistert wie Carsten Dürer, der in der führenden deutschen Fachzeitschrift PianoNews (Mai/Juni 2010) schrieb: „Ein wunderbarer Bach-Interpret spielt hier!“

2009 entdeckte Hannes Sonntag das lippische Barockschloss Schieder als idealen Ort für Kammerkonzerte. Als Initiator der ‘Schlosskonzerte Schieder‘ ist er heute dort Artist in Residence.

 

Der Autor Hannes Sonntag

Mit dem Erzählband Klavier-Wanka und dem Roman Augen – beide erschienen im Verlag Literatur der Zukunft – betrat Hannes Sonntag jüngst auch die literarische Bühne. Hinter den beiden Buchtiteln steht ein vierzig Jahre umfassendes literarisches Schaffen.
WDR3 TonArt porträtierte 2013 die Doppelbegabung Hannes Sonntags in einer Live-Sendung.

Weitere Informationen zum Autor Hannes Sonntag auf der Verlags-Seite http://literatur-der-zukunft.de/autoren/


About Hannes Sonntag

Born into an artist’s family, Hannes Sonntag has been surrounded by classical music since his early life. Already at the age of 14 years, he gave his debut performance with Mozart’s piano concerto K 467.

Hannes Sonntag studied in Essen, Frankfurt, Münster and Detmold (Germany). He immediately went on to become selected as a master student of Stefan Askenase. This great pianist with a direct teaching linkage to Emil von Sauer, Franz Liszt and Frédéric Chopin, became a long-standing mentor and close friend of him for over a decade. Bound to the romantic era of Chopin’s piano play, Stefan Askenase had substantial impact on the development of Hannes Sonntag’s own pianistic style. In addition, a personal meeting with Arthur Rubinstein in Amsterdam had artistic importance to him.

Hannes Sonntag’s performances have taken him to many places in Germany as well as in other European countries and Israel. With the opening of the Soviet Union in 1990, Hannes Sonntag began to give solo concerts in Russia. There he also organized master courses for young Russian pianists. He was portrayed on Russian radio and television with works by Frédéric Chopin.

From 1995 to 2005, Hannes Sonntag was intensively engaged in chamber music. Together with Russian-born violinist Svetlana Fomina he created the ‘Duo Esterhazy’. The duo’s first CD, published under the label ‘audite’, was internationally appraised by receiving the prestigious strad selection star award from ‘THE Strad’ (London). The CD was also celebrated as the CD of the week by the Eurpean culture channel ‘ARTE’ (Paris) and as one of the Best CD’s of the year by ‘DIE ZEIT’ (Hamburg).

His latest CD, released in 2010 (Musicom), was acknowledged with great enthusiam. Carsten Dürer commented in ‘PianoNews’: “A wonderful interpreter of Bach is playing here“. In the same way Jeremy Nicholas (London), one of the most prominent british music critics, got enthusiastic about Sonntag’s Bach.

In 2009 Hannes Sonntag discovered the baroque castle of Schieder (Lippe) as a perfect place for chamber concerts. Starting the ‘Schlosskonzerte Schieder’ now he is artist in residence there.

 


Hannes Sonntag – Piano Recital

… hat Hannes Sonntag … nun eine wunderbare CD mit Werken von Bach und Scarlatti vorgelegt. Und Sonntags Spiel besticht in vielerlei Hinsicht: Seine kristalline Spielweise in den schnellen Tanzsätzen von Bachs 6. Französischer Suite ist ebenso beeindruckend wie seine Verzierungstechnik. Und so setzt Sonntag diese Suite so spannend zusammen, dass man ihn sofort mit weitaus bekannteren Kollegen vergleichen möchte. Doch Sonntag ist absolut eigenständig, begeistert in einer sprunghaft akzentuierten „Gavotte“ ebenso wie in den …  Präludien seiner Auswahl aus dem WTK … Ein wunderbarer Bach-Interpret spielt hier!

Carsten Dürer
Piano News

 

I really liked the playing a lot – just the sort of light, direct touch in Bach and Scarlatti that appeals to me. No fussy rubatos or other interventions, but just letting the music speak for itself. I particularly admired the Toccata’s final allegro – and then the warmer tone he adopts for the Siciliano. Well recorded too – plenty of room ‘around the piano’. … A lovely disc …

Jeremy Nicholas
London

 

Hannes Sonntag nimmt die Allemande der Französischen Suite E-Dur mit so viel heiterer Vornehmheit, als hätte es die Frage, wie und vor allem: auf welcher Art von Tasteninstrument dieses edle Konzentrat zu spielen sei, nie gegeben … volltönend ohne Übertreibung, zurückhaltend ohne Sparsamkeit, dabei präzise artikuliert und immer auf größtmögliche Verständlichkeit, auf innere Logik bedacht … So selbstverständlich klingen seine Interpretationen, als würde hier gar nicht interpretiert.

Lukas Speckmann
Westfälische Nachrichten

 

„Meister eines poetischen Klavierstils“ – dieser Ruf eilt ihm voraus … Dieser Pianist … ist ein … Klangkünstler und Melodienfahnder … Zudem ein Musiker, der mit Bachs Ästhetik und Strukturen umzugehen weiß … Musik als spannende Klangrede … Aus Sonaten des Bach-Jahrgangsgenossen Domenico Scarlatti formt Sonntag lebenssprühende Gebilde. Seine Virtuosität auszustellen, hat er nicht nötig. Eine bemerkenswerte Scheibe.

Johannes Adam
Badische Zeitung



Pressestimmen Duo Esterhazy

… – das Konzept des Duos geht … auf … – Schönklang einmal anders.

Corinna Rottschy
WDR 3

 

Mit einem furiosen Einstieg hat das Duo jetzt bei audite seine erste CD vorgelegt …
… die erste Zeile der Visitenkarte, die das Duo mit Verve und Präzision abgibt, bildet Francis Poulencs „Sonate pour violon et piano“ … Swetlana Fominas Violine ganz hingegeben an die Schönheit der beredten Melodie, umwirkt und umwoben von dem komplex-tranparenten Klavierfundament Hannes Sonntags … hier wird der künstlerische Konsens der beiden Musiker offensichtlich.

Sabine Kreter
neue musikzeitung

 

… fein geschliffene interpretatorische Wechselwirkung bei diesem vornehmen Gespann … intimes, kammermusik-orientiertes Herangehen …
… Fominas juwelenartige … Tonqualität (… nicht unähnlich Christian Ferras) Gewinner des Tages.
… wobei die außergewöhnliche Konzentration beider Spieler derart ist, dass das Ergebnis vollkommen zwingend ist.
… erneut beginnt … die Magie …, wo die Partitur sich … zum Melodischen wendet
… eine zauberhafte Wiedergabe.

Julian Haylock
THE Strad
Strad Selection Star / Recital

 

Doch abgesehen davon, dass das Programm des Duos an sich ein reines Vergnügen ist, erreicht sein Spiel Höhepunkte vollendeter Anmut und man möchte es nicht mehr missen. Unbedingt lohnende Neueinspielung

Mathias Heizmann
arte-TV
CD-Tipp der Woche

 

… Aufnahme, von der man gar nicht genug bekommen kann … eine wundervolle Zusammenstellung von Klängen und Emotionen. Dieses Sich füreinander Zeit nehmen, die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Musik, ist für den Hörer von den ersten Takten an nachvollziehbar.

Ralf Neite
zeitzeichen